|
Diskussion mit Vasyl Cherepanyn, Kinga Dunin, Oleksiy Radynski und Artur Żmijewski
Die Debatte über neue Formen des Zusammenspiels zwischen Kunst, Wissen und Politik hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verschärft. Im Kontext von Osteuropa mündete dies in der gleichzeitigen Entstehung unabhängiger Initiativen, die die Vermischung von Kunst, akademischem Diskurs und politischem Aktivismus anstreben. Diese Bereiche gelten in den höchst individualistischen und anti-solidarischen Gemeinschaften des Post-Sozialismus als unterschiedliche, aber dennoch miteinander verbundene Arten von Engagement und kollektiver Aktion. In Polen manifestierte Artur Żmijewskis Text Applied Social Arts / Angewandte Gesellschaftskunst die Notwendigkeit politisch engagierter Kunst vor dem Hintergrund negativer Hinterlassenschaften des sozialistischen Realismus. In Russland und der Ukraine zielen zahlreiche künstlerische und politische Initiativen mit ihren Aktionen auf die Neuordnung des öffentlichen Raums, der heute durch das Fehlen demokratischer Prozesse geprägt ist. Fokus der Diskussion sind die Aktivitäten dieser Initiativen im Zusammenhang mit dem Bedeutungsverlust des demokratischen öffentlichen Raumes in Ost- und Westeuropa.
Diskussion in Englisch
Eintritt frei
Vasyl Cherepanyn, PhD, Cultural Studies Department. Er ist Direktor des Visual Culture Research Centre an der Nationaluniversität von Kiew (Mohyla Akademie) und Redakteur der ukrainischen Ausgabe des Magazins von Krytyka Polityczna.
Kinga Dunin ist Journalistin, Autorin, Literaturkritikerin, Kultursoziologin und Feministin. Sie ist eine der Hauptfiguren der Gruppe um Krytyka Polityczna und langjährige Kolumnistin für Wysokie Obcasy. Als Autorin verschiedener Publikationen hält sie seit vielen Jahren Vorträge zur Soziologie der Medizin an der Medizinischen Universität Warschau.
Oleksiy Radynski ist Redakteur der ukrainischen Ausgabe des Magazins von Krytyka Polityczna und Aktivist des Visual Culture Research Center der Nationaluniversität von Kiew (Mohyla Akademie).
JEWISH RENAISSANCE MOVEMENT IN POLAND / JRMIP: ZWEITER WORKSHOP ZUR NATIONALEN IDENTITÄT
13. + 14.12.2011
Die Bewegung Jüdischer Wiedergeburt in Polen (Jewish Renaissance Movement in Poland, JRMiP) veranstaltet einen zweiten internationalen Workshop zur nationalen Identität, diesmal speziell für Deutsche, Israelis, Palästinenser und Polen. Der Workshop findet am 13. und 14. Dezember 2011 in den KW Institute for Contemporary Art in Berlin statt. Im Vorfeld des im Frühjahr 2012 stattfindenden JRMiP-Kongresses untersucht der Workshop Spannungen und Überschneidungen zwischen den vier Identitäten. Das kritische Seminar wird erneut von Illa Ben-Porat geleitet. Bitte schreiben Sie eine E-Mail mit einem kurzen Lebenslauf an
Ten adres e-mail jest chroniony przed spamerami, musisz mieć włączony Javascript, by go zobaczyć
, wenn Sie Interesse daran haben, an dem Workschop teilzunehmen oder wenn Sie weitere Fragen dazu haben.
Eine kurze Zusammenfassung des ersten Workshops zur nationalen Identität finden Sie HIER.
Die 7. Berlin Biennale findet vom 27. April bis 1. Juli 2012 statt.
Die Berlin Biennale wird organisiert von den KW Institute for Contemporary Art und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Na podobny temat
|
Specjaliści "wychodzący" z uc...
I to jest tendencja trwała, w zacho...