> PREMIERA 24 MAJA

Berman_okladka_300px.jpg

>>Już jest: KP30!

kp30_okladka_300px.jpg

Komentarze

polska_OST_NEW01m.jpg

CYTAT DNIA

Życzyłbym sobie, abyśmy w obecnym stuleciu potrafili w końcu połączyć wiedzę naukową i techniczną, rozwiniętą jak nigdy dotąd w historii, z umiejętnościami ludzkimi i politycznymi, które, jak na ironię, są najbardziej w historii zacofane. Dysponujemy wszystkimi środkami naukowymi, technicznymi i nawet finansowymi, aby wykorzenić biedę, głód, ciemnotę dotykającą co najmniej połowę mieszkańców naszej planety. Dlaczego tego nie robimy? Dlatego, że brakuje nam politycznej woli, połączenia pragnienia i działania, żeby to zrobić.

Carlos Fuentes (1928-2012), Contra Bush

Katalog Książek KP

Książki w sklepie KP

Advertisement
Order software online
Die 7. Berlin Biennale stellt assoziierte KuratorInn vor: Die Gruppe VOINA und Joanna Warsza Drukuj
red.   
29.11.2011

Oleg Vorotnikov (a.k.a. Vor), Natalya Sokol (a.k.a. Kozljonok or Koza), Leonid Nikolajew (a.k.a. Leo the Fucknut) und Kasper Nienagliadny Sokol

Das KünstlerInnenkollektiv Voina (dt.: Krieg) aus Russland wurde 2005 von Oleg Vorotnikov und Natalya Sokol gegründet. Voina engagiert sich in aktionistischer Straßenkunst, die sich gegen die russischen Autoritäten richtet. Ihre Aktionen werden regelmäßig von einer Vielzahl von anonymen AktivistInnen unterstützt. Gegen die Gruppe und ihre AktivistInnen wurden bereits zahlreiche strafrechtliche Prozesse angestrengt. Zuletzt wurden Mitte Oktober 2011 Natalya Sokol und ihr Sohn Kasper für mehrere Stunden in Arrest genommen. Oleg Vorotnikov, Natalya Sokol, Leonid Nikolajew und Kasper Nienagliadny Sokol verweigern die Verwendung von Geld und leben ohne permanenten Wohnsitz in St. Petersburg. Ihr Credo lautet, wie Natalya Sokol erklärt: „Ein Künstler, der sich dem politischen Bewusstsein verschließt, ist nur ein Designer.“

„Wir gehen nicht davon aus, dass die Gruppe Voina als herkömmliche KuratorInnen agieren werden. Vielleicht werden Sie an die Türen von Ateliers klopfen, aber sicher nicht, um Kunstwerke auszuwählen, sondern um uns an das Ethos der KünstlerInnen zu erinnern. Sie gehören zu den letzten wenigen Gläubigen, die eine Kunst ausüben, die einen direkten politischen Auftrag hat. Sie verfolgen ihre eigene, grenzenlose, erratische und ernsthafte Praktik in Russland. Haben sie bereits ihr „bestes Kunstwerk“ geschaffen? Vielleicht der riesige Penis auf der Litiejnyj-Brücke in St. Petersburg? Das glauben wir nicht. Ihr bestes Kunstwerk ist die Erinnerung daran, dass wir uns als die Kunstwelt auf dem Weg befinden, zu einer neoliberalen Elite zu werden, die nur noch an finanziellem Gewinn und der Anhäufung symbolischen Kapitals arbeitet.“ (Artur Żmijewski und Joanna Warsza)

Lesen Sie HIER Zitate aus einem Gespräch mit Leonid Nikolajew.

  

Weitere Informationen
 http://en.free-voina.org

Letzte Aktionen von Voina
Aktion “Dick captured by KGB”. 14. Juni 2010

Aktion “Leo the Fucknut is our President!”. 16. – 22. Mai 2010 

  

JOANNA WARSZA

Joanna Warsza, geboren 1976, ist Kuratorin an der Schwelle von darstellender und bildender Kunst. Nach ihrem Abschluss an der Warschauer Akademie für Theater absolvierte sie ein Aufbaustudium an der Tanzfakultät der Universität Paris 8. Sie ist Mitgründerin der unabhängigen Plattform Laura Palmer Foundation (www.laura-palmer.pl). Joanna Warsza arbeitet überwiegend im öffentlichen Raum, wo sie Projekte kuratiert, die soziale und politische Fragestellungen untersuchen, darunter zur Nicht-Sichtbarkeit der vietnamesischen Gemeinde in Warschau, dem Phänomen der israelischen Jugenddelegationen in Polen oder dem post-sowjetischen Architektur-Erbe im Kaukasus. Gemeinsam mit Krzysztof Wodiczko leitet sie ein Seminar zu Konflikt, Trauma und Kunst an der Warschauer Hochschule für Sozialpsychologie sowie eines zur Performativität in der zeitgenössischen Kultur. Sie hat Projekte unter anderem mit dem Berliner Theater Hebbel am Ufer, dem Museum für Moderne Kunst Warschau, dem AICA Armenien, dem GeoAir Tbilisi, dem Centre Pompidou und der Biennale de Belleville, beides in Paris, organisiert. Außerdem ist sie Herausgeberin des Readers Stadium X – A Place That Never Was.
Seit Anfang 2011 arbeitet sie mit Artur Żmijewski an der Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes der 7. Berlin Biennale. Joanna Warsza lebt und arbeitet in Berlin und Warschau.

Lesen Sie HIER ein Gespräch zwischen Artur Żmijewski und Joanna Warsza. 

  

Komentarze
Dodaj nowy
Napisz komentarz
Nick:
E-mail:
 
Strona www:
Tytu?:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
Prosz? wpisa? kod antyspamowy widoczny na obrazku.

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved.”


Na podobny temat

Aktualizacja    ( 29.11.2011 )
 
« poprzedni artykuł   następny artykuł »
Generated in 0.59735 Seconds